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Kaufratgeber: Alles, was Sie über Gold wissen müssen

Guide d'achat : tout savoir sur l'Or - Lauredi

Kaufratgeber: Gold richtig kaufen

Gold wurde vor mehr als 5.000 Jahren entdeckt und war schon immer mehr als nur ein Metall. Es ist tief in der Geschichte der Menschheit verwurzelt und hat mit seiner Seltenheit, seinem Glanz und seiner Formbarkeit ganze Epochen und Zivilisationen geprägt. Hier ein Überblick über die großen Epochen und die Bedeutung von Gold im Wandel der Zeit:

1. Die prähistorischen Ursprünge: der erste Goldschmuck

Die Verwendung von Gold reicht bis in die Jungsteinzeit zurück (um 4.000 v. Chr.), als die ersten sesshaften Kulturen begannen, dieses glänzende Metall zu nutzen. Die ältesten bekannten Schmuckstücke, insbesondere aus dem Gräberfeld von Warna in Bulgarien, zeigen, dass Gold schon damals einen hohen gesellschaftlichen Rang anzeigte. Man schätzte es nicht nur wegen seiner Schönheit, sondern auch wegen seiner Seltenheit, die es zu einem Symbol der Macht machte.

2. Die Antike: Gold als Symbol für Königtum und Göttlichkeit

In der Antike bekam Gold eine noch sakralere Bedeutung.

• Altes Ägypten: Die Ägypter betrachteten Gold als das Fleisch der Götter, insbesondere des Sonnengottes Re. Gold schmückte die Gräber der Pharaonen, etwa die berühmte Totenmaske des Tutanchamun, und stand für die Ewigkeit. In dieser Zeit wurden die Techniken der Goldverarbeitung verfeinert, sodass komplexer Schmuck und rituelle Gegenstände entstehen konnten.

• Mesopotamien und Persien: Gold war ein Symbol für Reichtum und Autorität. Mesopotamische Könige und persische Herrscher schmückten damit ihre Paläste und Schatzkammern, oft um ihre Vormachtstellung zu demonstrieren.

• Griechenland und Rom: Bei Griechen und Römern stand Gold für Luxus und militärischen Ruhm. Goldkronen symbolisierten den Sieg, während Goldmünzen als greifbarer Beweis wirtschaftlicher und politischer Macht dienten.

3. Das Mittelalter: Gold und die Kirche

Im Mittelalter wurde Gold zu einem spirituellen und religiösen Symbol.

• Die christliche Kirche: Aus Gold wurden Kelche, Kreuze und andere liturgische Gegenstände gefertigt, als Sinnbild göttlicher Reinheit und des Lichts Gottes.

• Die mittelalterlichen Königreiche: Die goldenen Kronen der Monarchen standen für ihr Gottesgnadentum. Gold wurde außerdem als Schatz angehäuft und diente dazu, Bündnisse zwischen Königreichen zu besiegeln.

4. Das Zeitalter der Entdeckungen und die Kolonialzeit: die Jagd nach Gold

Mit dem Zeitalter der großen Entdeckungsreisen (15. bis 17. Jahrhundert) bekam Gold eine neue Bedeutung: die des weltweiten Reichtums.

• Der Wettlauf nach Amerika: Spanische Konquistadoren plünderten die Schätze der Azteken und Inka und brachten gewaltige Mengen Gold nach Europa.

• Gold als universelle Währung: Goldmünzen wurden zum wirtschaftlichen Standard und festigten die Rolle von Gold als universeller Wertspeicher.

5. Gold in der modernen Welt: zwischen Geldanlage und Erbe

Heute gilt Gold zugleich als Luxussymbol, als finanzieller sicherer Hafen und als kulturelles Erbe.

• Zeitgenössische Schmuckkunst: Gold ist nach wie vor das Fundament edlen Schmucks, insbesondere als 18 Karat Gold, das Glanz und Langlebigkeit vereint.

• Wirtschaftlicher Wert: Gold ist in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit eine sichere Anlage und ein zeitloser sicherer Hafen.

• Recyclingfähigkeit und Ethik: Angesichts wachsender Umweltbedenken wird Gold heute dafür geschätzt, dass es sich unbegrenzt recyceln lässt und damit modernen Ansprüchen an Nachhaltigkeit gerecht wird.

Die Entwicklung des Goldabbaus: von überlieferten Techniken zu modernen Methoden

Die ersten Abbautechniken: überliefertes Wissen

Der Goldabbau reicht Tausende von Jahren zurück, und die ersten Methoden waren einfach, aber mühsam.

• Zerkleinern und Waschen: In den frühen Hochkulturen, insbesondere in Ägypten und Mesopotamien, wurde Gold von Hand aus Flussablagerungen gewonnen. Die Bergleute zerkleinerten goldhaltiges Gestein mit einfachen Werkzeugen und wuschen das Erz anschließend in Wasserläufen. So ließen sich die schwereren Goldpartikel von Sand und Kies trennen.

• Erhitzen des Erzes: Nach dem Sammeln wurde das Gold oft erhitzt, um es von den restlichen Verunreinigungen zu trennen. So einfach diese Technik war, sie ermöglichte Kulturen wie den Ägyptern, bemerkenswert raffinierte Gegenstände aus reinem Gold herzustellen.

Diese Methoden waren dank ihrer geringen Auswirkungen zwar umweltschonend, aber wenig ergiebig: Nur ein winziger Teil des im Erz enthaltenen Goldes ließ sich gewinnen.

Das Industriezeitalter: eine Revolution im Goldabbau

Mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert veränderten neue Technologien den Goldabbau grundlegend. Treibende Kraft war die stark steigende Nachfrage nach Gold, angeheizt durch die Goldräusche in Kalifornien, Australien und Südafrika.

• Das Amalgamverfahren: Das aus dem Erz gewonnene Gold wurde mit Quecksilber zu einem Amalgam vermischt. Dieses wurde anschließend erhitzt, um das Quecksilber zu verdampfen, sodass reines Gold zurückblieb. Die Methode war sehr wirksam, hatte aber wegen der giftigen Quecksilberdämpfe verheerende Folgen für Umwelt und Gesundheit.

• Das Cyanidverfahren (1887): Bei diesem von John MacArthur entwickelten chemischen Verfahren wird Gold in einer Cyanidlösung gelöst, wodurch sich bis zu 90 % des im Erz enthaltenen Goldes gewinnen lassen. Das Verfahren ist bis heute weit verbreitet und eignet sich für Erze mit geringem Goldgehalt, wirft aber ernste Umweltprobleme auf, vor allem durch die Gefahr, Böden und Gewässer zu verseuchen.

Moderner Abbau: zwischen Technologie und Nachhaltigkeit

Heute stützt sich der Goldabbau auf fortschrittliche Techniken, die die Effizienz maximieren und zugleich die Umweltbelastung verringern sollen.

• Tagebau und Untertagebau: Dabei werden riesige Gruben oder Stollen gegraben, um goldhaltiges Erz zu fördern, aus dem das Gold anschließend chemisch herausgelöst wird.

• Biolaugung: Bei dieser umweltfreundlicheren Alternative zum Cyanid lösen Bakterien das im Erz enthaltene Gold. Das Verfahren ist vielversprechend, aber noch wenig verbreitet.

• Goldrecycling: Seit Beginn der Menschheitsgeschichte wurden rund 200.000 Tonnen Gold gefördert, und ein Großteil davon ist noch im Umlauf. Das Recycling von Gold, insbesondere aus altem Schmuck oder elektronischen Bauteilen, ist ein wachsender und nachhaltiger Trend.

Ethische und ökologische Herausforderungen

Trotz des technischen Fortschritts bleibt der Goldabbau eine Branche mit erheblichen Auswirkungen:

• Abholzung und Verlust der Artenvielfalt: Der Bergbau zerstört lokale Ökosysteme, vor allem in tropischen Regionen.

• Verschmutzung von Böden und Gewässern: Chemische Verfahren wie das Cyanidverfahren verseuchen häufig Grundwasser und Flüsse.

• Prekäre Arbeitsbedingungen: In manchen Regionen findet der handwerkliche Goldabbau unter gefährlichen Bedingungen statt, oft ohne Achtung der Menschenrechte.

Deshalb verpflichten sich immer mehr Marken wie Lauredi, recyceltes Gold oder Gold aus ethischen, RJC-zertifizierten Quellen zu verwenden.

Ein kostbarer Rohstoff, eine nachhaltige Zukunft

Die Geschichte des Goldabbaus ist von großen Umbrüchen geprägt, von Handarbeit bis zu komplexen Technologien. Heute, da die Nachfrage nach Gold hoch bleibt, hängt die Zukunft dieses Edelmetalls von nachhaltigen und verantwortungsvollen Praktiken ab, die sicherstellen, dass seine zeitlose Schönheit unserem Planeten keinen irreversiblen Schaden zufügt.

18 Karat Gold: die ideale Wahl für Schmuck

In der Schmuckherstellung wird reines Gold (24 Karat) meist mit anderen Metallen legiert, um es widerstandsfähiger zu machen. 18 Karat Gold mit 75 % Feingold bietet die perfekte Balance aus Reinheit, Langlebigkeit und Glanz und ist daher die bevorzugte Wahl für hochwertigen Schmuck.

Gold: ein unbegrenzt recycelbares Metall

Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften von Gold ist, dass es sich ohne Qualitätsverlust recyceln lässt. Rund 88 % des jemals geförderten Goldes wurden seit 1848 abgebaut, und ein Großteil davon ist heute noch im Umlauf, ein Beleg für seine Beständigkeit und seinen bleibenden Wert.

Was sagt die Goldmenge über ein Schmuckstück aus?

Gold wird nur selten in reiner Form (24 Karat) zu Schmuck verarbeitet: Es ist dann zu weich und verformt sich zu leicht, um dauerhaft haltbaren Schmuck daraus zu fertigen. Damit es fest und langlebig wird, wird es mit anderen Metallen zu Legierungen verbunden. Der Anteil an Feingold in einem Schmuckstück wird in Karat angegeben, ein entscheidendes Kriterium für Qualität, Aussehen und Wert.

Karat verstehen: das Maß der Reinheit

Der Karatwert gibt den Anteil an reinem Gold in einer Legierung an, ausgedrückt in Teilen von 24. Je höher der Karatwert, desto reiner und wertvoller ist das Gold. Hier die wichtigsten Kategorien in der Schmuckherstellung:

• 24 Karat (100 % reines Gold):

Dieses Gold ist für seine satte, leuchtende Farbe bekannt, aber zu weich für Schmuck, der täglich getragen wird. In manchen Regionen ist es dennoch sehr beliebt, vor allem in Indien und im Nahen Osten, wo 24 Karat Gold für Reichtum und Reinheit steht. Schmuck aus 24 Karat Gold wird oft zu Zeremonien getragen oder als Geldanlage aufbewahrt.

• 18 Karat (75 % reines Gold):

18 Karat Gold ist der Maßstab für hochwertigen Schmuck, besonders in Europa und Amerika. Mit 75 % Feingold, gemischt mit Silber und Kupfer (für die restlichen 25 %), bietet es die ideale Balance zwischen Reinheit und Widerstandsfähigkeit. Sein strahlender Farbton und seine Langlebigkeit machen es zu einer beliebten Wahl für Verlobungsringe, Eheringe und anderen edlen Schmuck.

• 14 Karat (58,3 % reines Gold):

Diese Legierung ist weniger wertvoll und weniger strahlend als 18 Karat Gold, dafür aber verschleißfester. 14 Karat Gold wird oft für günstigeren Schmuck und für Stücke verwendet, die besonders robust sein müssen, etwa Armbänder.

• 9 Karat (37,5 % reines Gold):

9 Karat Gold enthält nur einen geringen Anteil an Feingold, ist dadurch weniger wertvoll und neigt eher zum Anlaufen. Obwohl es in manchen Märkten beliebt ist, vor allem im Vereinigten Königreich, gilt es eher als günstige Option denn als Luxuswahl. Es ist häufig die Legierung der Wahl bei Shopping-Clubs und preiswertem Schmuck. Mit nur 37,5 % Gold bietet Schmuck aus 9 Karat oft nicht dieselbe Qualität wie Schmuck aus 18 Karat.

Die Metalle in Goldlegierungen: ihre Rolle und Wirkung

Um aus reinem Gold eine für Schmuck geeignete Legierung zu machen, werden Metalle wie Kupfer, Silber, Palladium oder Nickel zugesetzt. Sie beeinflussen nicht nur die Festigkeit der Legierung, sondern auch ihre Farbe und ihr Aussehen:

• Kupfer:

Es macht das Gold fester und verleiht ihm einen wärmeren, ja rötlichen Farbton. Roségold zum Beispiel entsteht durch einen höheren Kupferanteil in der Legierung. Wegen seiner Sanftheit und seiner romantischen Ausstrahlung ist es sehr beliebt.

• Silber:

Silber verleiht dem Gold einen helleren, leuchtenderen Farbton. In größerer Menge mit einem kleinen Anteil Kupfer ergibt es das klassische Gelbgold. Außerdem macht Silber die Legierung formbarer.

• Palladium und Platin:

Diese Metalle werden für Weißgold verwendet. Sie verleihen ihm nicht nur einen silbrigen Farbton, sondern erhöhen auch deutlich die Widerstandsfähigkeit der Legierung. Häufig wird zusätzlich eine Rhodinierung aufgebracht, um den Glanz von Weißgold zu verstärken.

• Nickel:

Wegen häufiger Allergien wird Nickel heute seltener verwendet, war aber lange ein Bestandteil von Weißgold. Es trägt zu dessen Haltbarkeit und hellem Farbton bei.

Schaubild: Wie die Legierung die Farbe des Goldes beeinflusst

Geografische Unterschiede und kulturelle Vorlieben

Die Vorlieben für Karatwerte und Goldfarben unterscheiden sich weltweit erheblich:

• In Indien ist 24 Karat Gold eine symbolische und traditionelle Wahl und wird bei Hochzeiten und Festen oft als Zeichen von Status und Wohlstand getragen.

• In Europa wird für Luxusschmuck überwiegend 18 Karat Gold bevorzugt, Ausdruck eines Sinns für Eleganz und Qualität.

• In Nordamerika ist 14 Karat Gold für Alltagsschmuck üblich, als günstige und robuste Lösung.

• Im Nahen Osten ist hochkarätiges Gelbgold (22 oder 24 Karat) wegen seiner Reinheit und seines kulturellen Werts sehr begehrt.

Wie sich die Goldmenge auf einen Ring auswirkt

Die Goldmenge in einem Ring beeinflusst sowohl sein Aussehen als auch seine Lebensdauer. Ein hochwertiges Schmuckstück wie ein Ring aus 18 Karat Gold bietet die optimale Balance aus Glanz, Robustheit und Langlebigkeit. Sorgfältig mit ergänzenden Metallen zusammengesetzte Goldlegierungen ermöglichen vielfältige Designs und werden zugleich kulturellen und ästhetischen Vorlieben gerecht.

Ein gut konzipierter Goldring mit dem richtigen Verhältnis von Feingold und Legierung ist eine sichere Investition, sowohl wegen seines zeitlosen Glanzes als auch, weil er über Generationen weitergegeben werden kann.

Die Feingehaltsstempel für Gold: in Frankreich und im Ausland

In der Schmuckherstellung sind Punzen Stempel, die auf Schmuckstücken angebracht werden, um ihren Feingehalt (die Reinheit des Goldes) anzugeben und ihre Echtheit zu garantieren. Hier ein Überblick über die Punzen, die in Frankreich und einigen anderen Ländern für die verschiedenen Feingehalte von Gold verwendet werden:

Die Punzen in Frankreich:

In Frankreich unterliegt Goldschmuck strengen Normen und muss punziert werden, um seine Reinheit zu bestätigen. Hier die offiziellen Punzen für die wichtigsten Feingehalte:

• 24 Karat Gold (999/1000):

• Punze: ein „Seepferdchen“.

• Verwendung: selten bei Schmuck, vor allem für Barren und Anlagemünzen.

• 22 Karat Gold (916/1000):

• Punze: eine „Krone“.

• Verwendung: in Frankreich wenig verbreitet, aber für Schmuck mit hohem Feingehalt verwendet, oft importiert.

• 18 Karat Gold (750/1000):

• Punze: ein „Adlerkopf“.

• Verwendung: Standard des hochwertigen französischen Schmucks, geschätzt für die Balance aus Glanz und Robustheit.

• 14 Karat Gold (585/1000):

• Punze: eine „Jakobsmuschel“.

• Verwendung: für günstigeren Schmuck oder importierte Stücke.

• 9 Karat Gold (375/1000):

• Punze: ein „Kleeblatt“.

• Verwendung: verbreitet bei preiswertem Schmuck, in Frankreich jedoch weniger geschätzt.

Die französischen Punzen

Die Punzen im Ausland:

Punzen unterscheiden sich von Land zu Land, doch die meisten Staaten bringen ein Zeichen an, das die Reinheit des Goldes angibt. Hier die Standards in einigen wichtigen Märkten:

• Schweiz:

• 18 Karat Gold: ein „Eichhörnchen“.

• 14 Karat Gold: ein „Markuspferd“.

• Vereinigtes Königreich:

Das Vereinigte Königreich verwendet ein komplexes System mit mehreren Zeichen, die Feingehalt, Prüfamt und Jahr kombinieren.

• 18 Karat Gold: „750“ plus ein Zeichen des jeweiligen Prüfamts (zum Beispiel ein Leopardenkopf für London).

• 9 Karat Gold: „375“ plus Zeichen des Prüfamts.

• Vereinigte Staaten:

Schmuck trägt eine einfache Zahlenangabe zum Feingehalt (zum Beispiel „18K“ oder „14K“). Eine offizielle Bildpunze ist nicht vorgeschrieben.

• Indien und Naher Osten:

• 22 Karat Gold: sehr verbreitet, oft mit „916“ gekennzeichnet.

• 24 Karat Gold: für besonders wertvollen Schmuck, oft mit „999“ gestempelt.

Warum sind Punzen wichtig?

Punzen sind unverzichtbar, um Verbraucher zu schützen und Transparenz über die Qualität von Schmuck zu schaffen. Sie ermöglichen es, echte Stücke von Imitationen oder minderwertigen Legierungen zu unterscheiden. Beim Kauf eines Schmuckstücks ist die Prüfung der Punze ein unverzichtbarer Schritt, um sich seines Werts und seiner Echtheit zu versichern.

Bei Lauredi sind alle unsere Schmuckstücke mit einem Adlerkopf punziert, der ihre Zusammensetzung aus 18 Karat Gold garantiert. Die Punzierung erfolgt unter der Aufsicht des französischen Zolls, der die Qualität des Goldes garantiert.

Warum das Goldgewicht in Gramm zählt

Neben dem Karatwert spielen das Goldgewicht in Gramm und die Stärke der Ringschiene eine entscheidende Rolle für die Robustheit, die Langlebigkeit und den sicheren Halt der Edelsteine.

Goldgewicht in Gramm: die kritischen Schwellen

Ein Ring mit weniger als 1 Gramm Gold gilt im Allgemeinen als zu dünn für das tägliche Tragen. Das bedeuten die einzelnen Gewichtsklassen:

• Weniger als 1 Gramm:

• Äußerst zerbrechlich.

• Hohes Risiko, sich unter alltäglicher Belastung zu verformen, besonders wenn der Ring ständig getragen wird.

• Gefasste Steine, insbesondere Diamanten, können sich bei Verdrehung lösen.

• Zwischen 1 und 1,5 Gramm:

• Ausreichend für schlichte, schmale Ringe (ohne Edelsteine).

• Kann für gelegentlich getragenen Schmuck genügen, bleibt aber bei längerer Abnutzung anfällig.

• Mehr als 1,5 Gramm:

• Empfohlen für Ringe mit Edelsteinen oder für das tägliche Tragen.

• Bietet bessere Stoßfestigkeit und einen sichereren Halt der gefassten Steine.

Bei Lauredi achten wir darauf, dass jeder Ring mit mehr als 1,5 Gramm Gold konzipiert wird, oft mit über 2 Gramm, um optimale Langlebigkeit zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass das Schmuckstück die Jahre übersteht, ohne seine Form zu verlieren oder zu brechen.

So besteht zum Beispiel der Loop-Ring aus 4,3 Gramm 18 Karat Gold.

Loop-Ring von Lauredi

Manche Juweliere reduzieren heute die Goldmenge in ihrem Schmuck, um die Preise zu senken. Langfristig ist das jedoch keine sinnvolle Entscheidung: Abgesehen davon, dass dabei sehr kleine Schmuckstücke entstehen, führt sie zu zerbrechlichem Schmuck, der seine Steine verlieren kann.

Stärke der Ringschiene: ein zentrales Kriterium

Die Stärke des Goldes in einem Ring ist ebenso wichtig wie sein Gesamtgewicht. Ein zu dünner Ring kann sich leicht verbiegen, oder die gefassten Steine können sich lockern. Hier die Empfehlungen für die Mindeststärke:

• Stärke unter 1 mm:

• Zu zerbrechlich für das tägliche Tragen.

• Nur geeignet für dekorative Designs oder Ringe, die gelegentlich getragen werden.

• Zwischen 1 mm und 1,5 mm:

• Geeignet für schlichte Designs ohne Edelsteine.

• Hält mäßiger Beanspruchung stand, kann sich bei starkem Druck aber leichter verformen.

• Mehr als 1,5 mm:

• Empfohlen für Ringe mit Edelsteinen und für robuste Designs.

• Die optimale Stärke für Tragekomfort, sicheren Steinhalt und Langlebigkeit.

Qualität bei Lauredi: die perfekte Balance

Bei Lauredi halten wir strenge Standards ein, damit unsere Ringe stabil und langlebig sind:

• Mindestgewicht: Alle unsere Ringe enthalten mindestens 2 Gramm Gold, auch bei filigranen Designs, für eine robuste Struktur.

• Optimale Stärke: Unsere Ringe haben eine Mindeststärke von 1,2 mm, was hervorragende Alltagstauglichkeit und optimalen Halt für die Edelsteine gewährleistet.

Diese Liebe zum Detail macht jedes Lauredi Schmuckstück zu einem zeitlosen Stück, das dafür konzipiert ist, über Generationen weitergegeben zu werden und dabei seine Schönheit und Stabilität zu bewahren.

Gold: eine sichere Investition und ein edles Material für einzigartigen Schmuck

Seit Jahrtausenden gilt Gold als Symbol für Reichtum und Macht, aber auch als stabile, zeitlose Geldanlage. Sein Status als sicherer Hafen hat sich in den letzten Jahren angesichts der weltweiten wirtschaftlichen Unsicherheit noch gefestigt. Dieses Edelmetall hat zudem eine einzigartige Eigenschaft: Es lässt sich unbegrenzt recyceln, ohne je an Qualität zu verlieren. Bei Lauredi machen wir aus dieser außergewöhnlichen Eigenschaft des Goldes eine Chance für unsere Kundinnen und Kunden, indem wir maßgefertigten Schmuck gestalten, der Erbe, Nachhaltigkeit und individuelles Design vereint.

Ein Edelmetall mit steigendem Wert

Seit 2021 ist der Goldpreis kräftig gestiegen, ein Beleg für die Stärke von Gold als Geldanlage:

• 2021: ein Anstieg um 4,3 %, das vierte Wachstumsjahr in Folge.

• 2022 bis 2024: ein kumulierter Anstieg von mehr als 27 %, mit historischen Höchstständen.

• 2025: Die Prognosen bleiben positiv und bestätigen, dass Gold angesichts wirtschaftlicher Schwankungen ein Wertspeicher bleibt.

Diese Zahlen unterstreichen die Rolle von Gold als sichere Anlage in Zeiten globaler Krisen und instabiler Finanzmärkte.

Chancen für Verbraucher: Schmuck und Geldanlage

Der steigende Goldpreis eröffnet Privatpersonen mehrere interessante Möglichkeiten:

• Gewinnbringender Verkauf:

Wer ungenutzten Goldschmuck besitzt, kann die aktuelle Wertsteigerung nutzen, um ihn zu einem hohen Preis zu verkaufen und so vergessene Stücke in Bargeld zu verwandeln.

• Maßgefertigter Schmuck mit Lauredi:

Dank der einzigartigen Eigenschaft von Gold, sich ohne Qualitätsverlust unbegrenzt recyceln zu lassen, bietet Lauredi einen exklusiven Umarbeitungsservice an. Ihr alter oder geerbter Schmuck kann eingeschmolzen und zu einzigartigen, maßgefertigten Kreationen neu gestaltet werden, ganz nach Ihrem Geschmack.

Wir verwenden ausschließlich recyceltes oder ethisch beschafftes 18 Karat Gold, was jedem Stück eine geringere Umweltbelastung und außergewöhnliche Qualität verleiht. Unsere Designer entwerfen gemeinsam mit Ihnen ein Schmuckstück, das Ihre Geschichte erzählt und über Generationen weitergegeben werden kann. Vereinbaren Sie einen Termin für eine kostenlose Beratung

• Nachhaltige Investition:

Der Kauf von Schmuck aus 18 Karat Gold ist ein ästhetischer Genuss und zugleich eine greifbare Investition. Wenn Sie sich für einen Ring oder ein Schmuckstück von Lauredi entscheiden, investieren Sie in ein Stück feiner Juwelierkunst, dessen innerer Wert sich voraussichtlich erhalten oder im Laufe der Zeit sogar steigen wird.

Warum Lauredi für Ihren Goldschmuck wählen?

Bei Lauredi verbinden wir französische Schmuckexpertise, Ethik und Personalisierung, um unseren Kundinnen und Kunden weit mehr als nur Schmuck zu bieten: Kunstwerke, die für die Ewigkeit gedacht sind. Jedes Goldstück, das wir gestalten, verbindet Tradition und Innovation und vereint Schönheit, Langlebigkeit und persönliche Bedeutung.

Fazit: Gold, eine bewusste und zeitlose Wahl

Ob als Geldanlage, zur Umgestaltung von altem Schmuck oder für ein maßgefertigtes Stück: Gold ist das Material schlechthin. Sein steigender Wert und seine unbegrenzte Recyclingfähigkeit machen es zu einer klugen und umweltfreundlichen Wahl. Schenken Sie diesem Edelmetall mit Lauredi ein neues Leben und gönnen Sie sich ein einzigartiges, zeitloses Schmuckstück voller Bedeutung.

Entdecken Sie unsere Kollektionen und unseren Maßanfertigungsservice und verwandeln Sie Gold in ein persönliches Erbstück.